Der Herr Lehrer, der meinen Sohn so mag, schreibt uns ja bekanntlich nicht mehr per E-Mail, wie sich unser Kind im Unterricht daneben benimmt, sondern hofft jetzt, dass wir seine diesbezüglichen Nachrichten im Intranet zur Kenntnis nehmen. Und da kann er auch durchaus unter Beweis stellen, dass sein Germanistikstudium nicht spurlos an ihm vorbei gegangen ist (wenn man mal von Orthographie und Grammatik absieht – aber in der Hektik des Gefechts und im Taumel der Emotionen kann es auch dem besten Deutschlehrer passieren, dass er seine beste Ausbildung vergisst…):

  • 31. Januar:
    Akjtivitaeten: L. singt im Unterricht, albert rum, macht andere nach, diskutiert mit dem Lehrer, ruft andere Mitschueler waehrend des Unterrichts an; steht ploetzlich auf, geht zur Tuer und schmeisst sie zu Arbeitsresultat: ?
  • 10. Februar:
    Aktivitaeten im Unterricht: Obwohl L. bereits vor Unterrichtsbeginn gebeten wurde, seine ueber den Laptop laufende Musik leiser zu stellen, kam es schon wenig spaeter wieder zu Problemen. Zuerst stellt er die Musik leiser, dann beginntd er Unterricht, er soll sie ausstellen, macht es aber nicht. Wieder Diskussionen. Er sagt, er kann sie nicht ausstellen, willl aber auch den Laptop nicht herausgeben. Schliesslich nehme ich ihm den Laptop kurzerhand weg. Schon wenig spaeter, inzwischen war Mr B. [Direktor der High School] in der Stunde, wird er wegen weiterer Unruhe gebeten, seinen Sitzplatz zu wechseln. Was macht L.? Er braucht ca. 10 Minuten, um vom einem zum naechsten Sitzplatz zu gelangen, dabei immer wieder auf- und abgehend und einzelne Gegenstaende holend, die ganze Zeit sichtlich daran amuesiert, den Unterricht aufzuhalten und laecherlich zu machen.
  • 28. Februar:
    Was throwing with food in the classroom, then, after being told off, was going to students to give them food. Then later, reading out loud a text from the internet to disturb further about “marshmallow use in the classroom” etc.