Heute wieder einmal im Uni-Meeting der Elternvereinigung unserer Schule bestätigt bekommen: Amerikanische und britische Unis erwarten, dass ihre Bewerber spätestens ab der 9. Klassen in den Sommerferien etwas “Sinnvolles” machen. Das können Sommerkurse sein, Praktika, Ferialjobs, Soziale Engagements – was auch immer, die Hauptsache ist, die Schüler werden aus ihrer “akademischen Bequemlichkeit” gerissen und zeigen, dass sie nicht den ganzen Sommer daddlend vor dem Computer verbringen.

Wieder ein Grund, wieso es (heutzutage) einfach zu spät ist, sich erst in der 11. oder 12. Klasse mit der Wahl der Uni zu berschäftigen.

Außerdem wurden Checklisten für das “Uni-Shopping” 😉 verteilt. Also für die Uni-Besichtigungstour in den USA oder UK. Da besucht man ja meistens in sehr kurzer Zeit sehr viele Universitäten, üblicherweise nach der 9. oder 10. Klasse, während man sich erst zu Beginn der 12. Klasse bewirbt – und damit man dann noch eine Ahnung hat, was einem an der jeweiligen Uni gut oder weniger gut gefallen hat, kann man eben solche Listen nutzen. Nicht dass es dem eigenen Kind so geht wie der Tochter einer Bekannten einer Mutter, die gestern auf dem Meeting war: Die wurde an ihrer Wunschuni angenommen – und hatte dann, als sie das Studium begonnen hat, festgestellt, dass sie in der Erinnerung die Unis verwechselt hatte und ihre eigentliche Wunschuni 15 Kilometer weiter entfernt lag. Eine bittere Erkenntnis.

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